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Lebenshilfe Heilpädagogische Sozialdienste gemeinnützige GmbH
Lebenshilfe Center
Mülheimer Straße 200
47057 Duisburg
Telefon 0203 21267
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Zielsetzung

Systemtheoretisch – ressourcenorientiert – ganzheitlich – personenzentriert

Heilpädagogische Frühförderung hat immer zum Ziel, im Zusammenwirken von Eltern und Fachleuten die Entwicklung des behinderten und entwicklungsverzögerten Kindes sowie die Entfaltung seiner Persönlichkeit anzuregen zu unterstützen, seine Erziehung zu fördern und zu helfen, sie sicherzustellen. 

Ein grundlegender Ausgangspunkt der Grundgedanken zur Frühförderung liegt in der Systemtheorie. Diese untersucht nicht Ursache-Wirkungszusammenhänge, sondern gegenseitige Bedingtheiten. Es wird nicht analysiert, woher beispielsweise der Entwicklungsrückstand kommt, um aus der Ätiologie (Lehre von den Ursachen) die Behandlungsmaßnahmen abzuleiten, sondern wir interessieren uns dafür, welche Auswirkungen dieser Entwicklungsrückstand auf beispielsweise die Eltern oder Erzieher, aber auch auf den behandelnden Therapeuten, hat und wie diese Auswirkungen auf das Kind und sein Symptom „Entwicklungsrückstand“ zurückwirken. 

Jedes Symptom wird in seinem sozialen Kontext gesehen. Davon ausgehend soll nicht behandelt werden, sondern es werden Ressourcen gesucht, die Funktion des Problems zu verändern (ressourcenorientierter Ansatz).

So hat unsere Arbeit den Anspruch in ganzheitlichen Dimensionen und Systemen zu arbeiten. Wir betrachten das Kind im Kontext aller Faktoren und Bedingungen, die ihn betreffen, soweit diese für uns einsehbar sind. 

Die Situation der heutigen Familien in ihren unterschiedlichsten Formen unterliegt einem ökonomischen, kulturellen und sozialen Wandel. Das bedeutet insgesamt eine permanente Anpassung an neue Herausforderungen und Lebenslagen. 

Die Erfahrung zeigt, dass Eltern die Belastung erleben und dennoch Kompetenzen entwickeln die Herausforderung anzunehmen und anzugehen. Dabei gibt es „Schutzfaktoren“, die auch psychische Widerstandsfähigkeit genannt werden. Das Resilienzparadigma in der Heilpädagogik schaut auf diese „Schutzfaktoren“, in dem die personalen und sozialen Gegebenheiten und deren Zusammenspiel in der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten einbezogen werden. 

Das heilpädagogische Angebot umfasst immer eine individuelle Begleitung des Kindes durch eine feste Bezugsperson (personenzentriert). 

Um die Zielsetzung einer qualitativ wertvollen Arbeit erreichen zu können, leiten konzeptionelle Vorstellungen das Handeln der Mitarbeiterinnen. 

Unsere konzeptionellen Vorstellungen sind von den zentralen Leitgedanken der Familienorientierung, Ganzheitlichkeit und Interdisziplinarität geprägt. Die anthroposophische Grundorientierung entwickelt sich aus dem Grundsatzprogramm der Lebenshilfe.

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IFF Interdisziplinäre Frühförderung der Lebenshilfe Duisburg und der Malteser St. Anna