
Sie sind hier: Startseite » Freizeit und Weiterbildung » Was war
Gyp-Hop, Folk-Rock, Mestizo, Singer/Songwriter:
Ohrbooten, Wallis Bird und noch viel mehr – faszinierende Bandbreite beim TEMPEL – Open – Air – Folkfestival! - Samstag, 17. Mai 2008, 14 Uhr Beginn, Duisburg-Rheinhausen, Peschmannstr. 2
7 Bands auf zwei 2 Bühnen in Duisburg-Rheinhausen – das „handgemachte“ Festival mit freiem Eintritt lockt Tausende zur Bergheimer Mühle.
„Traditionell“ am Samstag nach Pfingsten – eine feste Größe in der Folkmusik-Szene
Beeindruckende 16 Jahre - so lange schon lockt das beliebte Open-Air-Musikfest bei freiem Eintritt zum Jugendzentrum TEMPEL nach Duisburg-Rheinhausen.
Immer wieder versammelt sich die „Folkgemeinde“ rund um den „TEMPEL“, wenn die Organisatoren des Festivals rufen. Regelmäßig lassen sich bis zu 8.000 Besucher von einem anspruchsvollen Programm begeistern, welches auch über die Duisburger Stadtgrenzen hinaus in der Folkszene für Furore sorgt.
So zieht das Folkfest im Schatten der Bergheimer Mühle längst auch Folk-Freunde und „Roots Music“-Begeisterte aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland an.
Seiner Zeit voraus – das TEMPEL-Programm setzt immer wieder Maßstäbe
Dabei bewies die TEMPEL-Crew ein ums andere Mal ein gutes Gespür und konnte Bands verpflichten, die sich in der Folge auf einen erfolgreichen Weg machten. In diesem Jahr setzen die Folk-Macher auf einen Stilmix der feinsten Qualität.

Mit den Ohrbooten präsentiert man eine Combo, die das ohnehin schon große Spektrum des Festivals um eine einmalige Verbindung von Reggae, Hip Hop, Funk, Dancehall, Weltmusik, Rock und Pop erweitert. „Gyp Hop“ nennen die erfolgreichen Durchstarter ihren Stil, der ihnen Preise und ein großes Publikum (u.a. Rock am Ring 2007) einbrachte. (21:30 Uhr Open Air)
Wallis Bird, Irin mit energetischer Live-Performance und ungewöhnlicher Gitarrentechnik, schickt sich an, ebenfalls ein ganz großes Publikum zu erobern. Eine Stimme, die man sich merkt und ein außergewöhnliches Songwriting fesseln nicht nur Musikfreunde von der Insel. (19:30 Uhr Open Air)

Black Rust, Dortmunder und aufstrebende Folk-Rocker, präsentieren einen gleichzeitig elegant-altmodischen wie post-modernen Sound zwischen Prog-Rock, atmosphärisch dichten Balladen und beinahe wie Shanties klingendem Folk. (16:00 Uhr Open Air)
La Papa Verde vollziehen den stilistischen Spagat des Festivals im Stile der Mestizo-Musik – „Cumbia Afro Punk“ auf Spanisch und Deutsch“, eine gelungene Mischung aus lateinamerikanischen Rhythmen mit Punk, Rock, Reggae und Rap. (17:30 Uhr Open Air)
K.C. McKanzie wird das Open-Air-Programm mit ihrem Neo-Traditional-Folk eröffnen – tief verwurzelt im englischen Folk der 60er und 70er sowie dem Americana-/Acousticsound der Neuzeit. (15:00 Uhr Open Air und 21:00 Uhr TEMPEL Pub)
Neben dem Open-Air-Angebot bietet der „Folk-TEMPEL“ auf kleiner Bühne im „TEMPEL Pub“ ein Singer/Songrwriter-Programm an. Noch einmal K.C. McKanzie (21:00 Uhr), dazu Nic Koray (deutsch-türkische Acoustic-Folk-Poetin aus dem Revier - 17:00 Uhr) und Eddie Arndt (19:00 Uhr), mit rauher Stimme und intensiver Performance versehener Folkbarde und männliche Hälfte von „Bardic“, werden das ganz große Spektakel um nicht weniger intensive Momente erweitern.
„Handgemachtes Musikfestival“ – eine einmalige Erfolgsgeschichte
Erfolg und Qualität des TEMPEL-Festivals sind umso erstaunlicher, als es sich nach wie vor um ein rein ehrenamtlich auf die Beine gestelltes Projekt handelt. Hannes Wallrich (24), einer der Organisatoren, erklärt das Rezept: „Dass unser Festival nach wie vor von Nicht-Profis organisiert wird, verleiht ihm seinen ganz eigenen Charakter und das mögen die Leute“. Heute, so Wallrich, könne man auf eine „einmalige Erfolgsstory zurückblicken, die sich sogar nach wie vor weiterentwickelt.“ Immer wieder auf der Suche nach neuen Tendenzen bereitet ein Team von etwa 15 freiwilligen Folkfreunden ein Jahr im Voraus das große Fest vor.
Neben der Musikauswahl gibt es aber noch viel mehr zu planen für die Organisatoren: Genehmigungen, Verhandlungen, Getränkeund Essensverkauf, Toiletten und Müll, Werbung, Kinderprogramm oder der Ständemarkt. Und schließlich wollen fast 150 Helfer am Festivaltag eingeplant und koordiniert werden. Auch dies ist einmalig, so Hannes Wallrich: „Wir stellen das gesamte Festival nur mit unentgeltlicher Arbeit auf die Beine“.
Gratis und doch für den guten Zweck
Das TEMPEL-Folkfestival ist seit jeher einem „Benefizaspekt“ gewidmet, d.h. alle Überschüsse und eingesammelten Spenden werden einer „guten Sache“ zugeführt. So wurden seit Gründung des Festivals viele tausend Euro für Projekte wie die AIDS-Hilfe, ein Frauenhaus, Anti-Rassismus-Arbeit oder Entwicklungshilfeprojekte überwiesen. Dies ist umso erstaunlicher, als das Folkfest nach wie vor beim freiem Eintritt stattfindet und alle Kosten über Getränke- und Essenverkauf erwirtschaftet werden müssen.
In diesem Jahr möchten die Organisatoren die "Lebenshilfe für geistig Behinderte" (Duisburg) unterstützen. Seit über 40 Jahren werden Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen von Klein bis Groß unterstützt und begleitet. In vielen Lebenslagen wird fachliche Hilfe und umfangreiche Betreuung angeboten. Geistig behinderte Menschen und ihre Angehörigen erhalten Hilfe dabei, ein möglichst normales Leben zu führen. Die „Lebenshilfe“ setzt sich für ihre gesellschaftliche Anerkennung ein. Denn: Es ist normal, verschieden zu sein. Und dafür feiert man gerne eine große Folk-Party!
Hier können Band-Infos als PDF-Datei heruntergeladen werden!
Ihr Ansprechpartner beim TEMPEL-Folkfestival:
Volker Hanke¸ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0163 2008813
E-Mail:
